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  • pppkanzlei - PPP Rechtsanwälte @pppkanzlei 1 day ago
  • #Beitragsfinanzierung
Bekannterweise werden die gesetzlichen Krankenkassen durch Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträge finanziert. Hinzu kommen Zuschüsse aus Steuereinnahmen. Die Wirtschaftlichkeit der Versorgung ist konsequenterweise von hoher Bedeutung. Es sollen keine Gelder verschleudert werden. Doch sollen auch genügend Mittel zur Verfügung stehen, um eine gute Versorgung finanzieren zu können. Im Schnitt liegen die Gesundheitsausgaben bei 3.000 bis 4.000 Euro pro Jahr je Einwohner und zwar von der Wiege bis zur Bahre. Solidarität innerhalb der Versichertengemeinschaft ist also unerlässlich: Gesunde für Kranke und Reiche für Arme. 
Doch die Solidarität gelingt nicht immer. Gruppen mit typischerweise hohen Einkommen müssen keinen oder nur einen eingeschränkten Solidarbeitrag leisten. Das wird durch die Beitragsbemessungsgrenze, Versicherungspflichtgrenze und Sondersysteme für Beamte und Selbstständige bewirkt. Zugleich bleiben für Krankenversicherungen Beitragssätze viel bedeutsamer als eine gute Versorgung. Um Beiträge gibt es einen Wettbewerb, um gute Versorgung fast keinen. Dabei hätten wir mehr Spielraum. Die „Mär“ von der Kostenexplosion ist eine solche. Der Anteil der Ausgaben der Krankenversicherungen am Bruttosozialprodukt ist in den letzten Jahrzehnten kaum gestiegen. Gleichwohl wuchsen die Beiträge. Dieses Beitragswachstum ist aber Folge des Ausbaus der Möglichkeiten ist, sich der Solidarität zu entziehen. Nicht die Kosten sind „explodiert“, sondern die Einnahmen „implodiert“. Wer genau hinschaut, findet also noch viele Möglichkeiten, die Finanzierung zu verbessern und Leistungen zu steigern, ohne dass die Beitragslasten für den Einzelnen steigen müssten.
#PPP #Kanzlei #Gesundheitssystem #Medizinrecht #Kompetenz #innovativ #Zukunft #Recht #Gesundheit #Rechtsberatung #Rechtsanwalt #Sozialversicherung #Krankenhaus #Medizin #Beratung #MVZ #Jurist #beitragsfinanzierung Bekannterweise werden die gesetzlichen Krankenkassen durch Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträge finanziert. Hinzu kommen Zuschüsse aus Steuereinnahmen. Die Wirtschaftlichkeit der Versorgung ist konsequenterweise von hoher Bedeutung. Es sollen keine Gelder verschleudert werden. Doch sollen auch genügend Mittel zur Verfügung stehen, um eine gute Versorgung finanzieren zu können. Im Schnitt liegen die Gesundheitsausgaben bei 3.000 bis 4.000 Euro pro Jahr je Einwohner und zwar von der Wiege bis zur Bahre. Solidarität innerhalb der Versichertengemeinschaft ist also unerlässlich: Gesunde für Kranke und Reiche für Arme. Doch die Solidarität gelingt nicht immer. Gruppen mit typischerweise hohen Einkommen müssen keinen oder nur einen eingeschränkten Solidarbeitrag leisten. Das wird durch die Beitragsbemessungsgrenze, Versicherungspflichtgrenze und Sondersysteme für Beamte und Selbstständige bewirkt. Zugleich bleiben für Krankenversicherungen Beitragssätze viel bedeutsamer als eine gute Versorgung. Um Beiträge gibt es einen Wettbewerb, um gute Versorgung fast keinen. Dabei hätten wir mehr Spielraum. Die „Mär“ von der Kostenexplosion ist eine solche. Der Anteil der Ausgaben der Krankenversicherungen am Bruttosozialprodukt ist in den letzten Jahrzehnten kaum gestiegen. Gleichwohl wuchsen die Beiträge. Dieses Beitragswachstum ist aber Folge des Ausbaus der Möglichkeiten ist, sich der Solidarität zu entziehen. Nicht die Kosten sind „explodiert“, sondern die Einnahmen „implodiert“. Wer genau hinschaut, findet also noch viele Möglichkeiten, die Finanzierung zu verbessern und Leistungen zu steigern, ohne dass die Beitragslasten für den Einzelnen steigen müssten. #ppp #kanzlei #gesundheitssystem #medizinrecht #kompetenz #innovativ #zukunft #recht #gesundheit #rechtsberatung #rechtsanwalt #sozialversicherung #krankenhaus #medizin #beratung #mvz #jurist
  • #beitragsfinanzierung Bekannterweise werden die gesetzlichen Krankenkassen durch Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträge finanziert. Hinzu kommen Zuschüsse aus Steuereinnahmen. Die Wirtschaftlichkeit der Versorgung ist konsequenterweise von hoher Bedeutung. Es sollen keine Gelder verschleudert werden. Doch sollen auch genügend Mittel zur Verfügung stehen, um eine gute Versorgung finanzieren zu können. Im Schnitt liegen die Gesundheitsausgaben bei 3.000 bis 4.000 Euro pro Jahr je Einwohner und zwar von der Wiege bis zur Bahre. Solidarität innerhalb der Versichertengemeinschaft ist also unerlässlich: Gesunde für Kranke und Reiche für Arme. Doch die Solidarität gelingt nicht immer. Gruppen mit typischerweise hohen Einkommen müssen keinen oder nur einen eingeschränkten Solidarbeitrag leisten. Das wird durch die Beitragsbemessungsgrenze, Versicherungspflichtgrenze und Sondersysteme für Beamte und Selbstständige bewirkt. Zugleich bleiben für Krankenversicherungen Beitragssätze viel bedeutsamer als eine gute Versorgung. Um Beiträge gibt es einen Wettbewerb, um gute Versorgung fast keinen. Dabei hätten wir mehr Spielraum. Die „Mär“ von der Kostenexplosion ist eine solche. Der Anteil der Ausgaben der Krankenversicherungen am Bruttosozialprodukt ist in den letzten Jahrzehnten kaum gestiegen. Gleichwohl wuchsen die Beiträge. Dieses Beitragswachstum ist aber Folge des Ausbaus der Möglichkeiten ist, sich der Solidarität zu entziehen. Nicht die Kosten sind „explodiert“, sondern die Einnahmen „implodiert“. Wer genau hinschaut, findet also noch viele Möglichkeiten, die Finanzierung zu verbessern und Leistungen zu steigern, ohne dass die Beitragslasten für den Einzelnen steigen müssten. #ppp #kanzlei #gesundheitssystem #medizinrecht #kompetenz #innovativ #zukunft #recht #gesundheit #rechtsberatung #rechtsanwalt #sozialversicherung #krankenhaus #medizin #beratung #mvz #jurist
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