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  • Die liebe Elisabeth von @die_wanderlustfamily hatte heute einen Artikel der Süddeutschen über #carearbeit verlinkt und er hat mich echt voll erwischt. Ich merke, wie oft mich die Unzufriedenheit überwältigt. Zum Einen, Ja, ich mache dieses ganze Gedöns mit Haushalt usw. echt ungern und würde es am liebsten outsourcen. Zum anderen frage ich mich manchmal einfach auch, ob es nicht die fehlende Wertschätzung dieser meiner Arbeit ist, die mich oft so unzufrieden sein lässt. Dieser Geschirrberg hier zum Beispiel, er entsteht nicht, weil ich zu faul wäre, unser Geschirr abzuwaschen (OK im Moment schon, denn im Moment lenke ich mich mit diesem emotionalen, halbgaren Beitrag ab), sondern er entsteht weil ich neben diesem Haushalt auch noch zwei Kinder habe, die von der Schule abgeholt, zum Sport, zur Musikschule und zu Freunden gefahren werden müssen (der große Nachteil vom Leben auf dem Land mit dem Anspruch, die Kinder mit alternativen Lernformen aufwachsen zu sehen), die Arzttermine gemanagt und das Essen eingekauft werden will. Außerdem koche ich auch wirklich leidenschaftlich gern und das oft mit allen Töpfen, die wir haben. Dann wollen die Kinder ins Bett begleitet und noch etwas vorgelesen haben (was ich auch unheimlich gerne tue). Und schwupps bin ich im Bett meiner Kinder mit eingeschlafen. Wenn ich dann mitten in der Nacht aufwache, und schlaftrunken durch die dreckige Küche, vorbei an der Baustelle, in mein Bett torkle, begleitet mich der wohlvertraute Gedanke, Mal wieder nicht alles geschafft zu haben in den Schlaf. So sieht mein Arbeitsalltag aus. Und ja, ich weiß, ich schreibe hier aus einer priviligierten Situation. Ich habe einen Mann, der seinen Job total gerne macht und auch gut dafür bezahlt wird. Aber verdammt nochmal, er kann sich diesen Job auch nur leisten, weil ich ihm den Rücken frei halte, weil ich die Kinder bespaße und dafür sorge, dass sie am sozialen Leben teilhaben können, weil ich gesundes Essen für sie koche und die Toilette hinter allen putze. Weil ich die dreckigen Socken vom Boden aufhebe und ab und zu eine Waschmaschine anstelle (das Dauergeräusch der laufenden Waschmaschine wird mir auf der Reise sicher fehlen). ⤵️ Die liebe Elisabeth von @die_wanderlustfamily hatte heute einen Artikel der Süddeutschen über #carearbeit verlinkt und er hat mich echt voll erwischt. Ich merke, wie oft mich die Unzufriedenheit überwältigt. Zum Einen, Ja, ich mache dieses ganze Gedöns mit Haushalt usw. echt ungern und würde es am liebsten outsourcen. Zum anderen frage ich mich manchmal einfach auch, ob es nicht die fehlende Wertschätzung dieser meiner Arbeit ist, die mich oft so unzufrieden sein lässt. Dieser Geschirrberg hier zum Beispiel, er entsteht nicht, weil ich zu faul wäre, unser Geschirr abzuwaschen (OK im Moment schon, denn im Moment lenke ich mich mit diesem emotionalen, halbgaren Beitrag ab), sondern er entsteht weil ich neben diesem Haushalt auch noch zwei Kinder habe, die von der Schule abgeholt, zum Sport, zur Musikschule und zu Freunden gefahren werden müssen (der große Nachteil vom Leben auf dem Land mit dem Anspruch, die Kinder mit alternativen Lernformen aufwachsen zu sehen), die Arzttermine gemanagt und das Essen eingekauft werden will. Außerdem koche ich auch wirklich leidenschaftlich gern und das oft mit allen Töpfen, die wir haben. Dann wollen die Kinder ins Bett begleitet und noch etwas vorgelesen haben (was ich auch unheimlich gerne tue). Und schwupps bin ich im Bett meiner Kinder mit eingeschlafen. Wenn ich dann mitten in der Nacht aufwache, und schlaftrunken durch die dreckige Küche, vorbei an der Baustelle, in mein Bett torkle, begleitet mich der wohlvertraute Gedanke, Mal wieder nicht alles geschafft zu haben in den Schlaf. So sieht mein Arbeitsalltag aus. Und ja, ich weiß, ich schreibe hier aus einer priviligierten Situation. Ich habe einen Mann, der seinen Job total gerne macht und auch gut dafür bezahlt wird. Aber verdammt nochmal, er kann sich diesen Job auch nur leisten, weil ich ihm den Rücken frei halte, weil ich die Kinder bespaße und dafür sorge, dass sie am sozialen Leben teilhaben können, weil ich gesundes Essen für sie koche und die Toilette hinter allen putze. Weil ich die dreckigen Socken vom Boden aufhebe und ab und zu eine Waschmaschine anstelle (das Dauergeräusch der laufenden Waschmaschine wird mir auf der Reise sicher fehlen). ⤵️
  • Die liebe Elisabeth von @die_wanderlustfamily hatte heute einen Artikel der Süddeutschen über #carearbeit verlinkt und er hat mich echt voll erwischt. Ich merke, wie oft mich die Unzufriedenheit überwältigt. Zum Einen, Ja, ich mache dieses ganze Gedöns mit Haushalt usw. echt ungern und würde es am liebsten outsourcen. Zum anderen frage ich mich manchmal einfach auch, ob es nicht die fehlende Wertschätzung dieser meiner Arbeit ist, die mich oft so unzufrieden sein lässt. Dieser Geschirrberg hier zum Beispiel, er entsteht nicht, weil ich zu faul wäre, unser Geschirr abzuwaschen (OK im Moment schon, denn im Moment lenke ich mich mit diesem emotionalen, halbgaren Beitrag ab), sondern er entsteht weil ich neben diesem Haushalt auch noch zwei Kinder habe, die von der Schule abgeholt, zum Sport, zur Musikschule und zu Freunden gefahren werden müssen (der große Nachteil vom Leben auf dem Land mit dem Anspruch, die Kinder mit alternativen Lernformen aufwachsen zu sehen), die Arzttermine gemanagt und das Essen eingekauft werden will. Außerdem koche ich auch wirklich leidenschaftlich gern und das oft mit allen Töpfen, die wir haben. Dann wollen die Kinder ins Bett begleitet und noch etwas vorgelesen haben (was ich auch unheimlich gerne tue). Und schwupps bin ich im Bett meiner Kinder mit eingeschlafen. Wenn ich dann mitten in der Nacht aufwache, und schlaftrunken durch die dreckige Küche, vorbei an der Baustelle, in mein Bett torkle, begleitet mich der wohlvertraute Gedanke, Mal wieder nicht alles geschafft zu haben in den Schlaf. So sieht mein Arbeitsalltag aus. Und ja, ich weiß, ich schreibe hier aus einer priviligierten Situation. Ich habe einen Mann, der seinen Job total gerne macht und auch gut dafür bezahlt wird. Aber verdammt nochmal, er kann sich diesen Job auch nur leisten, weil ich ihm den Rücken frei halte, weil ich die Kinder bespaße und dafür sorge, dass sie am sozialen Leben teilhaben können, weil ich gesundes Essen für sie koche und die Toilette hinter allen putze. Weil ich die dreckigen Socken vom Boden aufhebe und ab und zu eine Waschmaschine anstelle (das Dauergeräusch der laufenden Waschmaschine wird mir auf der Reise sicher fehlen). ⤵️
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